Aktionstag gegen (Cyber-) Mobbing

Ein trauriges Mädchen in der Mitte umgeben von lachenden Jugendlichen mit Handys
von LightFieldStudios bei canva.com

 

Um das Thema Mobbing sichtbar zu machen, hat die UNESCO den ersten Donnerstag im November zum „Internationalen Tag gegen Gewalt und Mobbing an Schulen“, einschließlich Cybermobbing“ erklärt. Bullying nennt man das auf Englisch, harcèlement auf Französisch, acoso auf Spanisch. Weltweit setzen Schulen, Medien und Organisationen an diesem Tag ein Zeichen: für mehr Respekt und gegen das Wegsehen.

Laut einer Studie von Klicksafe zur Betroffenheit von Cybermobbig aus dem vergangenen Jahr sind über zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland davon betroffen. Zähle in deiner Klasse durch – jede(r) Fünfte kann dir vermutlich eine traurige Geschichte dazu erzählen. 

Vor einigen Jahren kam es an einer Berliner Grundschule zu einem tragischen Fall, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte: Eine Elfjährige hatte sich das Leben genommen. Monatelang war sie das Ziel von Angriffen – in ihrer Schule und auch im Netz. Der Fall schockierte viele. Und er zeigt: Cybermobbing kann drastische Folgen haben.

Denn Mobbing verletzt. Und wer nichts sagt, macht mit.

Mehr dazu, wenn du selbst betroffen bist oder jemandem helfen möchtest:

JUPPORT
NummergegenKummer
klicksafe - Cybermobbing
Artikel beim Tagesspiegel zu einem Vorfall