Deine Amazon-Wunschliste verrät wo du wohnst

(Unsplash.com/BoliviaInteligente)


Amazon hat eine wichtige Änderung bei seinen Wunschlisten bestätigt, die für dich und deine Privatsphäre von Interesse sein könnte. Bisher gab es eine Funktion, bei der Geschenke nur direkt über Amazon verschickt wurden. Dadurch blieb deine Adresse für andere unsichtbar.

Ab dem 25. März 2026 fällt diese Schutzfunktion allerdings weg. Das bedeutet: Auch sogenannte Drittanbieter, also externe Händler:innen auf Amazon, können Produkte von deiner Wunschliste verschicken. Dabei kann es passieren, dass deine Lieferadresse für diese Verkäufer:innen sichtbar wird. Das wird besonders dann zum Problem, wenn du deine Wunschliste öffentlich teilst - zum Beispiel auf Social Media wie Instagram, Monnett, TikTok oder Twitch. In solchen Fällen könnten fremde Personen oder Händler:innen unter Umständen mehr über dich herausfinden, als dir lieb ist. Gerade wenn du nicht genau weißt, wer Zugriff auf deine Liste hat, entsteht ein Risiko für deine persönlichen Daten.


Wichtig ist: Amazon ändert hier eine technische Voreinstellung, aber der Schutz deiner Daten liegt jetzt stärker bei dir selbst. Du musst also bewusster darauf achten, wie du deine Wunschliste nutzt und wer sie sehen kann.

Was kannst du jetzt tun?:
 Du kannst deine Wunschliste auf „privat“ oder „nur per Link“ stellen, damit nicht jeder sie einfach finden kann. Außerdem solltest du darauf achten, welche Produkte du hinzufügst - vor allem Angebote von Drittanbietenden können kritisch sein.
Eine weitere Möglichkeit ist, eine alternative Lieferadresse zu verwenden, die nicht direkt deine eigene ist, wie z.B. eine Paketstation.


Die Änderung zeigt, wie schnell deine persönlichen Daten im Internet mit einer Änderung sichtbar werden können. Wenn du Wunschlisten nutzt, solltest du jetzt also besonders auf deine Privatsphäre achten. Indem du deine Einstellungen überprüfst und bewusst entscheidest, was du teilst, kannst du verhindern, dass deine Adresse in die falschen Hände gerät.


Mehr: