Die App soll Jugendlichen helfen, ihre persönlichen Daten besser zu schützen und ihre Rechte zu verstehen – verständlich, praxisnah und ohne erhobenen Zeigefinger. FantomApp erklärt zum Beispiel, wie Privatsphäre-Einstellungen funktionieren, wie man sichere Passwörter erkennt oder Fotos unkenntlich macht. Auch konkrete Hilfe ist dabei: Kontakte für den Ernstfall, Infos zu Löschanträgen und sogar eine speziell für Minderjährige angepasste Beschwerdemöglichkeit bei der CNIL.
Besonders spannend: FantomApp wurde gemeinsam mit Schüler:innen entwickelt. In Workshops haben sie mitentschieden, welche Funktionen wirklich hilfreich sind. Herausgekommen ist eine App, die an den tatsächlichen Online-Gewohnheiten junger Menschen ansetzt – und ihre digitalen Kompetenzen stärkt, statt sie zu bevormunden.
Die App ist kostenlos, sammelt keine personenbezogenen Daten (abgesehen von technisch notwendigen Infos) und ist auf Französisch und Englisch verfügbar. Finanziert wurde das Projekt von der European Union; mehrere europäische Datenschutzbehörden unterstützen die Übersetzung und Anpassung für weitere Länder.
