Internationaler Tag der Kinderrechte: Zehn Vorschläge zur Verbesserung des Datenschutzes von Kindern

Bild auf dem steht "KINDERRECHTE sind Menschenrechte." von Unicef
unicef.de


Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten (DSK) hat zum Tag der Kinderrechte zehn Vorschläge zur Änderung der DSGVO gemacht, um junge Menschen besser vor Datenmissbrauch zu schützen. Viele wissen nicht genau, welche Informationen Online-Dienste über sie sammeln und wie diese genutzt werden. Die aktuellen Regeln der Datenschutz-Grundverordnung reichen dafür nach Einschätzung der Expert:innen nicht aus.

Geplant ist unter anderem, dass neue Zwecke für die Nutzung deiner Daten strenger geprüft werden. Auch soll persönliche Werbung, die auf Profilen basiert, für Minderjährige nicht mehr erlaubt sein. Besonders sensible Daten wie Gesundheitsinformationen sollen nicht einfach freigegeben werden können. Ebenso sollen Beratungs- und Gesundheitsangebote ab einem bestimmten Alter, auch ohne dass die Eltern automatisch in Kenntnis gesetzt werden, nutzbar sein. Automatisierte Entscheidungen durch KI in Verfahren über junge Nutzer:innen sollen nicht mehr existieren. Dienste sollen von Anfang an so gestaltet sein, dass sie sicher und datensparsam funktionieren. Bei Datenpannen müssen Unternehmen besonders darauf achten, ob auch Kinder/Jugendliche betroffen sind. Auch sollen Dienste ihre Datenschutzeinstellungen kindgerechter gestalten und Voreinstellung treffen. Für Projekte, die sich an junge Menschen richten, soll es genauere Risikoanalysen geben. 

Die DSK nennt diese Vorschläge einen wichtigen Schritt, um Kinderrechte im digitalen Raum zu stärken. Ziel ist es, den Datenschutz klarer und wirksamer zu machen. 
Für dich bedeutet das langfristig mehr Sicherheit und mehr Transparenz darüber, was mit deinen Daten passiert.
 

Mehr:
https://www.datenschutz.rlp.de/service/aktuelles/detail/vorschlaege-zur-verbesserung-des-datenschutzes-von-kindern