TikTok zahlt 400 Millionen US-Dollar Strafe wegen Datenschutz-Verstoß

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Rekordstrafe: Das US-Justizministerium klagt TikTok seit 2024 wegen eines Datenschutzverstoßes an. TikTok wird vorgeworfen, widerrechtlich Daten von Kindern unter 13 Jahren zu sammeln, ohne die Erlaubnis der Eltern. Im August haben sich TikTok und das Justizministerium geeinigt.

Statt sich mit dem Justizministerium jahrelang vor Gericht zu streiten, zahlt Tiktok eine Strafe von 400 Millionen US-Dollar. TikTok gibt den Verstoß damit indirekt zu und bestätigt, dass das Justizministerium im Recht zu sein scheint.

Warum ist der Verstoß sehr problematisch: Bei Kinder unter 13 Jahren ist in den USA die Erlaubnis der Eltern, vor allem bei der Kontoeinrichtung in den Sozialen Medien, notwendig. Warum? Weil die Kinder in dem Alter noch nicht bewusst ist, dass ihre Daten missbraucht werden können. Sie wissen noch nicht, was man nicht hochladen sollte bzw. worauf man achten muss. Zum Beispiel könnten Bilder oder Videos, die sie veröffentlichen, gespeichert und weiterverbreitet werden. Auch bei Hackerangriffen sind schon Bilder von Kindern im Darknet gelandet. Noch ein weiteres Risiko ist, dass sie mit fremden Menschen in Kontakt kommen können. Unter anderem könnten sie mit Pädokriminellen chatten (Cybergrooming), von Cybermobbing, Hatespeech oder Internetpornografie betroffen werden. Auch werden Fake-News verbreitet und Meinungsmache über Social-Media Plattformen betrieben.

TikTok gehört mittlerweile nicht mehr dem chinesischen Unternehmen ByteDance: US-Präsident Donald Trump hat den Eigentümerwechsel Anfang 2026 durchgesetzt, da er sonst TikTok in den USA eingestellt hätte. Die USA fühlten sich also bedroht, dass der chinesische Eigentümer die Daten der amerikanischen TikTok-Nutzer:innen ausspioniert.

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