In letzter Zeit gab es immer wieder tragische Vorfälle im Zusammenhang mit ChatGPT, einige leider sogar schlimmem Ausgang. Deshalb fordern viele Eltern in den USA nach einem tödlichen Vorfall jetzt Möglichkeiten, die Accounts ihrer Kinder zu kontrollieren. Der Betreiber von ChatGPT, OpenAI, hat dazu in einem Blogbeitrag im August 2025 geantwortet und verrät dabei auch noch andere Details über seine Arbeitsweise.
In der Antwort auf die Forderungen gab OpenAI auch zu, dass sie alle Chats mit dem Chatbot überwachen und auf potentiell gefährdende oder illegale Inhalte überprüfen. Auch würden sie diese in bestimmten Fällen an die Strafverfolgungsbehörden weitergeben.
Wenn OpenAI aber sämtliche Chats zwischen ChatGPT und dir mitliest, ist das auch ein potentielles Problem für deinen persönlichen Datenschutz. Doch wie viel und was genau wird mitgelesen? Damit das Unternehmen potentielle Gefahren erkennen kann, muss es sämtliche deiner Chats auf deine Absichten analysieren. Fallen der KI seltsame Aktivitäten auf, wird der Chat zusätzlich an einen menschlichen Beobachter weitergeleitet. Diese Infos müssen irgendwo mit deiner Accountinfo gespeichert werden. So kann auch ein Nutzerprofil über dich erstellt werden, in dem dein emotionaler und psychischer Status und weitere persönliche Informationen aus den Chats zu finden sind.
Sei dir also bewusst: NICHTS, was du in einem Chat mit ChatGPT erwähnst, bleibt vor dem Anbieter geheim.
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