Sicher ins neue Jahr: Schutz vor Phishing, Smishing und Quishing

Dieb in schwarzem Ganzkörperanzug der mit Daten aus Handy leise klettert
pixabay.com/Mohamed_hassan


Jahr für Jahr geben sich unseriöse Absender als vertrauenswürdige Quellen aus und versenden in Massen Textnachrichten, Phishing-E-Mails oder platzieren manipulierte QR-Codes, z.B. an Lampenpfosten.

Typisch für Phishing-Mails ist, dass meistens nur eine sehr kurze Frist genannt wird, in der gehandelt werden soll, um Druck aufzubauen. So gibt es beispielsweise Mails, in denen das PayPal-Konto gelöscht wird, sollten man nicht innerhalb einer Woche sein Konto über einen Link in der E-Mail verifizieren. Es gibt aber auch andere Versuche, wie z.B. angebliche Erbschaften, polizeiliche Vorladungen, Mahnungen oder Gewinnversprechen. Immer öfter wird der Text dieser E-Mails auch mit KI erstellt, sodass man ihn kaum von echten Nachrichten unterscheiden kann. Zunehmend werden diese Phishing-Texte auch über WhatsApp und Telegram in Gruppenchats versendet. Dabei werden z.B. falsche Nebenjobs oder Trading-Gewinne angeboten.  

Im Zeitraum nach Weihnachten kommt es häufig zu „Smishing“. Das kommt vom Wort Phishing, bloß im Fall durch SMS-Nachrichten. Oft wird eine SMS mit dem Inhalt, „Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden“ mit einem externen Link versandt. Dieser führt auf eine gefälschte Website, auf der dann persönliche Daten eingegeben werden sollen. 

Auch QR-Codes werden im Zusammenhang mit Phishing inzwischen benutzt, sogenanntes „Quishing“. Dabei kleben Kriminelle QR-Codes auf Parkautomaten und Lampenpfosten, oder werfen diese in Briefkästen ein. Der QR-Code leitet dann weiter auf eine Seite, auf der man dann aufgefordert wird seine persönlichen Daten einzugeben. 

Was ist das Ziel dahinter? 
Deine persönlichen Daten, und nicht nur deine Bankdaten, lassen sich zu Geld machen und können zum Verbessern der Phishing-Attacken benutzt werden. 

 

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