Manche befürchten zum Beispiel, dass ihnen durch Videoüberwachung jede Privatsphäre genommen wird. Gegner:innen von Kameraüberwachung kritisieren außerdem, dass sie damit immer unter Generalverdacht stehen. Sie möchten nicht überwacht werden, obwohl sie nichts Strafbares machen.
Wie wirst du geschützt?
Videoüberwachung ist in Deutschland durch verschiedene Gesetze geregelt und beschränkt. Immer wieder gibt es aber Diskussionen, mehr Videoüberwachungen zuzulassen, als bisher erlaubt. Gerad in öffentlichen Räumen kommen Städte schnell auf die Idee, zur Vermeidung von illegalen Müllabladeplätzen oder Vandalismus Kameras aufzuhängen. Hierbei muss die Stadt als verantwortliche Stelle aber jeweils genau prüfen, ob die Videoüberwachung auch den gewünschten Effekt hätte, oder ob sich das Problem dadurch nicht vielleicht an einen andere Ort, wo keine Kameras hängen, verlagert. Auch muss sie prüfen. ob Videoüberwachung das einzige Mittel ist, oder ob nicht vielleicht auch das Abschließen von Toren oder das Anbringen eines Bewegungsmelders mit hellem Licht das selbe Ziel erreicht.
Heimliche Videoaufnahmen sind strafbar
Übrigens, auch du darfst keine heimliche Videoaufnahmen anfertigen. Denn es ist verboten, wenn du heimliche Aufnahmen von deinen Freund:innen machst, von denen sie nichts wissen.

















