Das ändert sich bei Whatsapp

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WhatsApp führt Benutzernamen ein - mehr Privatsphäre beim Chatten?

 

WhatsApp führt schrittweise Benutzernamen ein. Dadurch können Nutzer:innen künftig mit anderen schreiben, ohne ihre Telefonnummer weitergeben zu müssen. Seit Ende Juni können viele Nutzer:innen ihren Wunschnamen bereits reservieren, die vollständige Einführung erfolgt jedoch nach und nach. 

Mehr Datenschutz im Alltag

Bislang wurde bei einem neuen Chat automatisch die mit dem Konto verknüpfte Telefonnummer angezeigt. Mit Benutzernamen soll das künftig nicht mehr nötig sein. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn man mit Personen schreibt, die man noch nicht gut kennt – etwa nach einem Flohmarktverkauf, einer Vereinsveranstaltung oder einem Online-Projekt. Die Telefonnummer bleibt zwar weiterhin bei WhatsApp hinterlegt, muss aber nicht mehr an jeden Chatpartner weitergegeben werden. 

Weitere Neuerungen

WhatsApp arbeitet außerdem an weiteren Funktionen:

  • iPad als Hauptgerät: Die App soll künftig auch ohne ein dauerhaft verbundenes Smartphone auf dem iPad genutzt werden können. 
  • Grüner Punkt: In einer Testversion zeigt ein grüner Punkt im Profilbild an, ob ein Kontakt gerade online ist. Wer seinen Online-Status ausgeblendet hat, bleibt davon nicht betroffen. 
  • WhatsApp Plus: Meta führt außerdem ein optionales Bezahl-Abo ein. Für voraussichtlich 2,49 Euro pro Monat sollen zusätzliche Design- und Komfortfunktionen verfügbar sein. Die Grundfunktionen des Messengers bleiben kostenlos. 

Was bedeutet das für dich?

Die Einführung von Benutzernamen ist aus Datenschutzsicht ein sinnvoller Schritt. Zwar verarbeitet WhatsApp deine Telefonnummer weiterhin für das Konto, sie muss aber künftig nicht mehr automatisch mit anderen Nutzern geteilt werden. Trotzdem gilt: Überlege dir auch bei Benutzernamen gut, mit wem du persönliche Informationen teilst.

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